Geschichte 1954-1969

1953-1954 Die mühevollen Gummiseil-Starts finden ein Ende. Eine Winde wird gebaut, als Seilrückholfahrzeug dient ein Motorrad. Für den Windenstart erhält der Schulgleiter ein „Boot“ als Verkleidung des „Cockpit“. Die Schürener, die Schmallenberger und die Fredeburger bilden eine Interessengemeinschaft und kaufen eine KA2-Rhönschwalbe von Schleicher.
Anfang Mai 1954 Flugzeugtaufe auf dem Sportplatz in Meschede im „Schwarzen Bruch“ durch das Ehrenmitglied Josef Wiese-Höhmann. Zwischen fünf- und sechstausend Besucher verfolgen ein umfangreiches Programm mit Hubschrauberlandung. Die Rhönschwalbe wird auf den Namen des 1935 verstorbenen Pioniers „Arnold Flues“ getauft.

1955 Im Jahr 1955 wird nach den Plänen der Fa. Schleicher in Schüren mit dem Bau einer „Rhönlerche“ begonnen. 1957 wird das Flugzeug auf den Namen des Fluglehrers „Karl Bölting“ getauft.
Febr. 1957 Die „Jugendbildungsstätte für Luftfahrt und Technik e.V.“ findet in Schüren eine neue Heimat. Maßgeblich wird die Aufbauarbeit von Vereinsmitglied Hans Engel geleistet. Die Werkstatt der LSV Meschede am Tennisplatz wird aufgegeben und die gesamte Werkstatteinrichtung wird der „Jugendbildungsstätte“ übergeben.
1958 Die Fliegerklause wird eröffnet.
14.09.1958 7000 Menschen zieht es zum ersten Flugtag nach dem Kriege auf das Segelfluggelände in Schüren.
Sept. 1959 Im Rahmen der Tausendjahrfeier der Stadt lockt ein Flugtag 8000 Zuschauer nach Schüren.
1960 In Schüren steht die Flugsaison unter dem Motto „Jugend zum Flug“ und am 25.Sept. findet ein Flugwerbetag statt. Fluglehrer Walter Molz startet mit einem SG 38.

1961 vom 27.05.-04.06. findet in Schüren ein Vergleichsfliegen der Sauerländer Segelflieger statt.
1962 Die LSV Meschede e.V. stellt eine Anfrage an das Gymnasium der Benediktiner und die Berufsschule ob Interesse an einer Segelfluggruppe besteht. Danach sucht der Stud.-Ass. H.-J. Borgmeier in der Schülerzeitung nach interessierten Schülern für eine Schülerfluggemeinschaft.
1962 vom 21.06.-01.07. findet in Schüren ein Vergleichsfliegen der Sauerländer Segelflieger statt.
1963 In einer Resolution vom 23.März an den Präsidialrat und die Mitgliederversammlung des DAeC NRW kämpft die Bezirksversammlung des Bezirk 10 für die Erhaltung der Jugendbildungsstätte in Schüren.
Vom 27.07.-04.08. findet in Schüren ein Vergleichsfliegen der Sauerländer Segelflieger statt.
Die Jugendbildungsstätte wird von Meschede nach Dinslaken „Schwarze Heide“ verlegt. Die LSV übernimmt die Räumlichkeiten und errichtet Clubraum und eine Vereinswerkstatt.
1964 die Baracken auf dem Flugplatzgelände werden abgerissen.
1967 vom 13.05.-20.05. findet in Schüren ein Vergleichsfliegen der Sauerländer Segelflieger statt.
22.06.1968 Aus dem Fluggelände wird in einer ersten Ausbaustufe der Verkehrslandeplatz Meschede-Schüren. Aus diesem Grunde findet ein Sternflug nach Meschede statt zu dem 100 Motor- und Segelflugzeuge sowie Motorsegler nach Schüren kommen.
1969 vom 24.05.-31.05. findet in Schüren ein Vergleichsfliegen der Sauerländer Segelflieger statt.