Willkommen …

… auf der Internetseite des Historischen Flugsportvereins Sauerland.

 

 

 

Aktuelles

 

Hier ist das begehrte Papier, die Zulassung durch das Luftfahrtbundesamt für unser Grunau Baby IIb. Nach mehrjähriger Aufbauarbeit, mit vielen Tausend Arbeitsstunden, soll, soweit es das Wetter zulässt, an diesem Sonntag der Erstflug stattfinden.

 

Sie/Ihr wollt uns etwas Gutes tun und uns bei unserer Arbeit „unter die Arme greifen“? Fallschirm, Instrumente, Versicherung, – alles kostet Geld. Hier unsere Konto-Nummer:
Sparkasse Mitten im Sauerland   IBAN: DE46 464510120000082735
Spenden an unseren Verein können steuerlich geltend gemacht werden.
Sie können auch (Förder-)Mitglied werden. Anträge finden Sie oben im Menü unter „Verein“.

Update August 2021:

Das Grunau Baby IIb ist fertiggestellt, vom Prüfer abgenommen und wartet jetzt auf die Zulassung durch das Luftfahrt Bundesamt (LBA).

Tausende Bilder und Dokumente zum Segelflug, nicht nur im Sauerland, umfasst inzwischen unser Archiv. Vieles davon wartet darauf, künftig in unserem Museum der Öffentlichkeit gezeigt zu werden. Aber es gibt auch Dinge, für die man bei einem Museumsbesuch keine Zeit haben wird. Hier das Heft „Segelfliegen“ erschienen zur Olympiade 1936 als PDF-Datei zum Download: 

Die Tragflächen unseres Gunau Baby II sind bespannt, Die Holzteile wurden gefillert und feingeschliffen.

 
Die Bespannung an der Unterseite ist vernäht. Leider passt der Haubenrahmen nicht und den werden wir wohl neu machen müssen.
 

Die Rohbauabnahme ist erfolgt.

Das neue Jahr fing gut an. Das Grunau Baby wurde zum ersten Mal zusammengesteckt. Bevor alle Verkleidungen geschlossen wurden schaute sich der Prüfer den Rohbau an. Und der Prüfer war sehr zufrieden.

Weil ja nicht jede/r Facebook hat, zeigen wir hier noch einmal unseren Baufortschritt beim Grunau Baby.
Heute wurden dann die Klappen beim Grunau Baby wieder eingebaut und gängig gemacht. Man kann nur jedem Restaurator empfehlen, in jeder Bauphase möglichst viele Bilder zu machen und gute Handwerker braucht man: Eins unserer Mitglieder hat die verrotteten Lagerbuchsen für die Klappen wieder restauriert. Jetzt müssen die Klappen noch in die Flächen eingepasst und die Steuerseile eingestellt werden. Dann kann die Rohbauabnahme erfolgen.

 

Die neue Luftpost ist erschienen. Mehrmals im Jahr gibt der Historische Flugsportverein Sauerland e.V. für die Mitglieder und Freunde ein Mitteilungsblatt heraus und informiert darin über die Vereinsaktivitäten.
Wie in einer Zeitschrift können Sie die Seiten umblättern und Online lesen oder Sie können die bisher erschienenen Ausgaben als PDF-Dokument herunterladen:
https://luftpost.fluggeschichte-sauerland.de/

 

Das war eine große Freude als wir eine Nachricht der Luftfahrtvereinigung Greven e.V. bekamen. Sie hätten noch einige Geräte für den Holzflugzeugbau, die sie uns gerne zur Verfügung stellen wollten. Unser Grunau Baby, welches wir gerade restaurieren, hatte einige Jahre in Greven sein Zuhause. Ein herzlicher Dank geht nach Greven und an HeiBie!

 

Das Projekt Grunau Baby IIb

Unser Grunau Baby wurde im Jahr 1954 in Ahlen/Westf. von Klaus Rehmann gebaut. Bevor das Flugzeug, mit Kennzeichen OY-XEN, aus Dänemark zu uns kam, ist es in Deutschland bei der „Luftfahrtvereinigung Greven e.V.“ geflogen. Im Jahre 1969 wurde die Maschine (D- 5333 ex. D-3673) nach Dänemark verkauft. Nun konnten wir mit Hilfe der Freunde in Greven den Lebenslauf weiter erhellen und sogar Bilder bekommen:
„Im Jahre 1956, zum 25 jährigen Bestehen, bekam die „Luftfahrtvereinigung Greven e.V.“ drei neue Maschinen. Der zweite Vorsitzende Hans-Felix Biederlack erwarb das Baby 2b und stellte es seinen Fliegerkameraden zur Verfügung.“

Frisch ausgegraben

Bevor Arnold Flues im Jahr 1930 in Meschede mit dem Bau und der Erprobung von Gleitflugzeugen begann , hatte es schon fliegerische Aktivitäten im Sauerland gegeben. Diesmal soll nicht die Rede sein von dem Bildhauer Kasper Hamm aus Schmallenberg, der im 19. Jahrhundert mit seinen Flugversuchen scheiterte und „Floigen Kasper“ genannt wurde.
In Hagen kam zu Beginn der 1920er Jahre der Fluggedanke auf und der dort ansässige Motorradketten-Hersteller Steinmann beschloss Segelflugzeuge zu bauen. Er stellte dafür den damals schon bekannten Konstrukteur Alexander Lippisch ein. Lippisch erkundete mit einem Getreuen das Sauerland und entdeckte in Winterberg wohl ähnliche Verhältnisse wie auf der Wasserkuppe in der Rhön. In Winterberg wurde eine Werkstatt mit Konstruktionsbüro eröffnet und dort wurden die Flugzeuge erprobt.
Hier ein Bericht über die Steinmann-Lippisch Konstruktionen aus der Zeitschrift „Flugsport“ von Oskar Ursinus, erschienen 1925: Steinmann-Flugzeuge
Die Firma Steinmann ging im Jahre 1925 als Folge der Wirtschaftskrise pleite. Lippisch ging zur Wasserkuppe.

Die Renovierung des Baby

Die Werkstattarbeit setzt sich fort mit Holzarbeiten. Für Aus- und Einbau von Beschlägen, zur Überholung, mussten Rumpf und Flächen geöffnet werden. Nachdem die Beschläge gestrahlt und bearbeitet sind konnten sie wieder eingebaut werden. Schäftarbeiten an der Beplankung von Rumpf und Tragflächen erfordern viele Zwingen und Einsatz.